9 persone a tavola che mangiano i piatti di Carnevale: tortellini, sfrappole, raviole dolci, tigelle

Wenn der Karneval kommt, feiert die Küche wieder

Karneval kommt nicht auf leisen Sohlen daher.
Er kommt mit dem Geräusch von Gelächter, mit bemehlten Händen, mit Düften, die an einem haften bleiben.
Es ist die Zeit des Überflusses vor der Ruhe, der vollen Tische, der Süßspeisen, die zubereitet werden, "weil es Karneval ist".

In Savigno, inmitten der Hügel der Emilia-Romagna, war dieses Fest nie nur ein Datum im Kalender.
Es ist eine Art des Zusammenseins, ein sich ändernder Rhythmus, eine Küche, die sich etwas mehr gönnt.

Der Duft von Süßigkeiten, die nach Heimat schmecken

In der Küche erkennt man Karneval sofort. Am Duft.

Es sind die Tage, an denen die Öfen ohne Eile arbeiten und die Tabletts sich mit einfachen, zum Teilen gemachten Süßigkeiten füllen.

Die Raviole bolognesi, weich und großzügig, umschließen eine Füllung, die alte Geschichten erzählt. Das sind Kekse, die keiner Erklärung bedürfen: Man muss sie nur zerbrechen, und schon ist Karneval da.

Die Sfrappole, leicht und knusprig, zerbrechen mit einem leisen Geräusch, wie ein Versprechen auf ein Fest. Eine nur scheinbar einfache Süßspeise, die Generationen überdauert, ohne ihre Anmut zu verlieren.

Und dann gibt es noch die Tagliatelline-Torte, seltsam und wunderbar, entstanden, als nichts verschwendet und alles umgewandelt wurde. Eine Süßspeise, die langsam überrascht, wie es die wahren Dinge tun.

Wenn auch das Herzhafte zum Fest wird

Karneval lebt nicht nur von Zucker. Auf den Tisch kommen auch wärmende Gerichte, die man in die Mitte stellt und ohne zu zählen teilt.

Die Tortellini in Brühe werden reichhaltiger, die Lasagne füllen wieder die große Form,
die Tigelle gehen von Hand zu Hand, geöffnet, gefüllt, geteilt.

Das sind Gerichte, die nicht versuchen zu beeindrucken.
Sie tun etwas Besseres: Sie bringen alle zusammen.

Ein Fest, das von Zeit spricht

Karneval ist hier die Zeit, in der das Kochen aufhört, nur alltäglich zu sein, und wieder zu einem Ritual wird.

Man kocht mehr,
man kocht zusammen,
man kocht für jemanden.

Nicht zur Zurschaustellung, sondern aus der einfachen Freude am Feiern, bevor das Jahr wieder seinen gewohnten Gang nimmt.

Bewahren, was ein echtes Fest ausmacht

Heute wie damals bedeutet die Feier des Karnevals, sich daran zu erinnern, dass Essen zuallererst eine Geste der Fürsorge ist.

Ein zerbrochenes Gebäck,
ein gereichtes Gericht,
ein sich verlängernder Tisch.

Und vielleicht ist es das, was Karneval so besonders macht: nicht was man isst, sondern wie man es isst.

Gemeinsam.

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